Unser Bau-Unternehmen:

SLB Stadt- und Landbau GmbH

Mit über 50 Jahren Tradition.
SLB GmbH

SLB Webseite

LAGE UND UMFELD.

ALTLÖBTAU PARK-RESIDENZ

LAGE UND UMFELD

IN JEDER BEZIEHUNG TOP.

Geschichte. Kultur. Freizeit.

Die Park-Residenz in der Dresdner Straße Altlöbtau liegt im nördlichen Teil des Dresdner Stadtteils Löbtau. In unmittelbarer Nähe grenzen die Stadtteile Friedrichstadt und Cotta.

Löbtau mit seinen fast 20.000 Einwohnern, gilt als ruhiges und günes Stadtviertel mit guter Infrastruktur und teilweise vorstädtischem Charm. Aktuell noch als einfache, bis mittlere Wohngegend mit preiswertem Wohnraum angesehen, wird der Stadtteil zunehmend auch als gehobene Wohngegend attraktiv. Viele Seitenstraßen locken mit Grünflächen, zudem zieht Löbtau wegen der Nähe zur Universität auch Studenten an. Der unmittelbar angrenzende Stadteil Friedrichstadt ist einer der interessantesten, geschichtsträchtigsten und kontrastreichsten Dresdner Stadtteile - modern erweitert und historisch wertvoll zugleich.

Löbtau ist mit dem Dresdner Stadtzentrum und anderen Stadtteilen durch die Straßenbahnlinien 6, 7 und 12 sowie mehreren Buslinien verbunden. Bis zum Autobahnanschluß A4 / A17 sind es nur wenige Fahrkilometer. Semperoper, Frauenkirche und Zwinger - einige der bekanntesten kulturellen Sehenswürdigkeiten Europas - erreicht man in 15 Minuten.

Zum Dresdener Hauptbahnhof gelangt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln in 15 Minuten. Zum Flughafen in Dresden Klotsche braucht ein Taxi nur 30 Minuten. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindertagesstätte sind in unmittelbarer Altlöbtau-Umgebung zu Fuß erreichbar. Der Supermarkt eines bekannten Discounters liegt in einer Minute Laufweite. Dank der nahen Elbradwege werden auch außergewöhnlichen Radtouren zum regelmäßigen Freizeit-Event.

Mit dem Auto erreicht man in einer Stunde den Nationalpark Sächische Schweiz, eine der interessantesten Gegenden Deutschlands zum Wandern, Erholen und Bergsteigen. Am Wochenende zur Festung Königstein, zum Pfaffenstein, nach Bad Schandau oder der Bastei - an attraktiven Ausflugszielen herrscht kein Mangel.

Die tschechische Republik mit ihren zahllosen Sehenswürdigkeiten, Wintersport- und Erholungsgebieten liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Prag, eine der schönsten Hauptstädte Europas, erreicht man in 90 Minuten über die E55.

DRESDNER BAROCK

EIN GLANZVOLLES GESAMTKUNSTWERK.

Mit August dem Starken begann 1694 in Sachsen die prägende Epoche des Dresdner Barocks. In der 37-jährigen Regierungszeit des Kurfürsten entstanden architektonische Meisterwerke, wie die Frauenkirche, der Zwinger, das Schloss Pillnitz, das japanische Palais, die Augustusbrücke und das Taschenbergpalais. Unter dem Nachfolger und Sohn Friedrich August II., der zudem unzählige Kunstschätze zusammentrug, erreichte Dresden den Zenit als Barockstadt mit Weltgeltung. Weitere architektonisch einmalige Bauten, wie die Semperoper, folgten im 19. Jahrhundert. Nach den Verheerungen des 2. Weltkrieges wurden viele der unschätzbaren Gebäude wieder hergestellt.

Ein kurze Geschichte Löbtaus

Erstmalig urkundlich 1068 erwähnt, war Löbtau der Kern eines Dorfes, das Mitte des 15. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhunderts lediglich aus einem Dutzend Bauernstellen bestand, die sich um den im Zentrum des Ortes gelegenen Dorfplatz gruppierten. Obstanbau und Viehzucht dominierten den Alltag. Wegen Letzterer wurde Löbtau von den Dresdnern abschätzig als "Kuh-Löbte" tituliert. Die wachsende Nähe zu Dresden veränderte den beschaulichen Ort. Der bekannte sächsische Premierminister Heinrich von Brühl erwarb 1743 mehrere Flurstücke von Löbtauer Bauern und versorgte von einem künstlich angelegten Teich den berühmten Neptunbrunnen des Brühlschen Palais in der Friedrichstadt über ein eigens konstruiertes Röhrensystem mit Wasser.

Die zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen der Jahrhunderte sollten nicht spurlos an Löbtau vorrüber gehen. Das im Vorfeld der Residenzstadt gelegene Dorf wurde 1428 von den Hussiten und während des dreißigjährigen Krieges von den Schweden vollständig niedergebrannt. Im Schlesischen Krieg 1745 und im Siebenjährigen Krieg 1756-63 kam es zu Plünderungen und Schäden im Ort. Dabei wurde der Brühlsche Teich nach nur wenigen Jahren zerstört. Während der Schlacht bei Dresden am 26. / 27. August 1813 am Ende der napoleonischen Kriege, wurde Löbtau abermals in Mitleidenschaft gezogen.

Die sprunghafte Industrialisierung der Gründerjahre und die zugestandene Gewerbefreiheit veränderten das Dorf grundlegend. Löbtau wandelte sich zum Industriestandort. 1857 entstand eine Fabrik zur Herstellung von Portlandzement, 1858 eine Eisengießerei, 1862 die bekannte Schokoladenfabrik Petzold & Aulhorn sowie das Glaswerk der Familie Siemens.

Die Einwohnerzahl nahm sprunghaft zu. Lebten 1870 nur etwa 800 Einwohner in Löbtau, stieg die Zahl bis 1875 auf über 6000. Nicht zuletzt, weil die Steuerbelastung im ländlichen Randgebiet geringer war, als in Dresden.

Auf Löbtaus billigem Bauland entstanden Arbeiterwohnungen, die den Stadtteil lange prägen. 1874 existierten lediglich noch vier Bauerngüter.

1890 gehörte Löbtau mit über 12.000 Einwohnern bereits zu den größten Gemeinden Sachsens und wuchs weiter zu einer veritablen Stadt an. Am 1. Januar 1903 wurde der Ort letztlich mit 39.000 Einwohner als zehntgrößte Landgemeinde Sachsens nach Dresden eingemeindet.

Am Ende des zweiten Weltkriegs teilte der Stadtteil das harte Dresdner Schicksal. Die schweren Bombardierungen zerstörten auch große Teile Löbtaus. So brannte unter anderem die Friedenskirche, ein markanter Fixpunkt des Viertels, komplett aus. Die folgende sowjetische Besatzung und 40 Jahre DDR versetzten Löbtau in den Dornröschen-Schlaf. Es wurde kaum investiert, große Teile der alten Bausubstanz und Infrastruktur verfielen.

Das Erwachen kam schlagartig mit der deutschen Einheit. Ab 1990 begann die schrittweise Rekonstruktion vieler Wohnhäuser. 1994 beschloss die Stadt Dresden, Löbtau-Süd zum förmlichen Sanierungsgebiet zu erklären und in das Förderprogramm für städtebauliche Erneuerung aufzunehmen. 2003 wurde das Programm erweitert. Auf den Flächen ehemaliger Gewerbebetriebe und des früheren Kohlebahnhofes an der Freiberger Straße entstand 2007/08 der “Grünzug Weißeritz” als Teil eines künftig bis nach Freital führenden Fuß- und Radweges.

Heute ist Löbtau ein aufstrebender Stadtteil mit ausgezeichneter Perspektive. Zentral gelegen, in Laufweite zur geschichtsträchtigen Umgebung, ist die Umgebung ruhig, gediegen und wertbeständig. Die Stadt Dresden unternimmt große Anstrengungen, den grünen Vorstadt-Charakter Löbtaus zu erhalten. Erteilte Baugenehmigungen tragen dem Rechnung. Neu zu erbauende Häuser dürfen beispielsweise nicht die Höhe benachbarter Gebäude übertreffen.

DRESDEN-LÖBTAU

FRIEDENSKIRCHE.

In unmittelbarer Nähe Altlöbtaus liegt die Friedenskirche. Am 14. Oktober 1889 begann mit der Altarsteinlegung der Bau der von Christian Friedrich Arnold entworfenen Kirche. Wie zahlreiche Kirchen Dresdens wurde auch die Friedenskirche während der massiven Luftangriffe auf Dresden getroffen. Am 14. Februar 1945 brannte sie völlig aus. Nach dem teilweisen Abbruch der Ruine wurde in den zum Teil erhaltenen Umfassungsmauern nach Plänen von Otto Bartning eine hölzerne Notkirche errichtet, die 1949 geweiht wurde und noch heute genutzt wird.

BITTE LESEN SIE WEITER: DETAILLIERTE GRUNDRISSE.